Die Führungsunterstützung der ZSO Appenzell Innerrhoden führte vom 5. bis 7. November ihren diesjährigen Wiederholungskurs durch. Bereits am 3. und 4. November fand der Kader Vorkurs (KVK) statt. In diesem Rahmen finalisierte das Kader die von ihm geplanten Ausbildungsinhalte sowie die organisatorischen Details, um eine reibungslose Durchführung des WK sicherzustellen.
Im Zentrum des WK standen die Festigung und Anwendung wesentlicher Einsatzkompetenzen. Dazu gehörten eine anspruchsvolle Lageübung, ein Polycom-Refresher, der Leitungsbau sowie ein Nothelfer-Refresher zur Erhaltung der medizinischen Erstkompetenz. Zudem wurde das neue Zelt KP Front aufgebaut und getestet, um Abläufe, Infrastruktur und Einsatzfähigkeit unter realitätsnahen Bedingungen zu validieren. Ein weiterer fachlicher Höhepunkt war der Vortrag von Brigadier Marco Knechtle, der die aktuelle geopolitische Lage aus militärischer Sicht einordnete.
Parallel dazu fand am 6. und 7. November die IU25 – die integrierte Übung von Kantonen und Bund – statt. Die IU25 umfasst sowohl eine SVU (Sicherheitsverbandsübung) als auch eine SFU (Strategische Führungsübung). Ziel dieser beiden Übungsstränge ist es, die Zusammenarbeit und Entscheidungsfähigkeit der Krisenstäbe auf kantonaler und nationaler Ebene zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Ein Teil der Führungsunterstützung der ZSO war aktiv in diese Übungsarchitektur eingebunden und unterstützte den Kantonalen Führungsstab (KFS), die Kommunikationsabteilung des Kantons sowie die Lageverfolgung der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden.
Mit dem Zusammenspiel von WK und IU25 konnten Einsatzbereitschaft, Schnittstellenkompetenz und die Zusammenarbeit innerhalb der kantonalen sowie übergeordneten Führungsorganisationen weiter gestärkt und nachhaltig gefestigt werden.
